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1976–2026 · 50 JAHRE FOTOGRAFIE

50 Jahre Fotografie in Gänserndorf: vom Fotostudio Bayer zu Nadine Beles Fotografie

Technik, Namen und Arbeitsweisen haben sich verändert. Geblieben ist die Idee, Menschen und ihre Lebensabschnitte in Bildern festzuhalten.

1976 begann mit dem Fotostudio Bayer eine Familiengeschichte. Fünf Jahrzehnte später bekommt sie mit Nadine Beles Fotografie und dem neuen Fotowagen ein neues Kapitel.

Fünfzig Jahre lassen sich nicht auf ein Jubiläumslogo reduzieren. In dieser Zeit haben sich Kameras, Filme, Labore, Dateiformate, Bildstile und die Art, wie Menschen Fotografien nutzen, vollständig verändert. Für mich ist 2026 deshalb vor allem ein Anlass, zurückzuschauen und gleichzeitig klar zu zeigen, wofür meine Arbeit heute steht. Die Geschichte beginnt 1976 mit meinen Eltern und dem Fotostudio Bayer in Gänserndorf – und sie führt bis zum neuen Fotowagen in der Scheunengasse.

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1976: Der Beginn mit Fotostudio Bayer

1976 gründeten meine Eltern Horst und Elisabeth Bayer das Fotostudio Bayer in Gänserndorf. Fotografie bedeutete damals Film, Labor, sorgfältig geplante Aufnahmen und einen völlig anderen Arbeitsablauf als heute. Nach dem frühen Tod meines Vaters im Jahr 1979 führte meine Mutter das Studio weiter. Damit wurde Fotografie nicht nur Beruf, sondern ein prägender Teil unserer Familiengeschichte.

Vom analogen Handwerk zur digitalen Fotografie

Ich bin mit Negativen, Abzügen, Studioarbeit und der Wertschätzung für ein bewusst aufgenommenes Bild aufgewachsen. Später kamen digitale Kameras, neue Bearbeitungsmöglichkeiten und völlig neue Ausgabemedien hinzu. Was früher im Album oder in der Schublade lag, erscheint heute zusätzlich auf Websites, LinkedIn, Google oder Social Media. Die Werkzeuge veränderten sich – gutes Licht, Beobachtung und ein Gefühl für Menschen blieben zentral.

Eigene Wege, neue Namen und neue Schwerpunkte

Auch der Betrieb hat sich über die Jahrzehnte verändert. 2014 entstand Fotodesign Weiß, 2015 kam ein kleiner Fotowagen in der Scheunengasse dazu und seit 2019 arbeite ich unter meinem eigenen Namen Nadine Beles. Diese Stationen gehören zur Geschichte, ohne dass die heutige Arbeit einfach eine Fortsetzung des klassischen Fotostudios von früher wäre. Heute sind die Leistungen klarer und spezialisierter ausgerichtet.

Menschen durch unterschiedliche Lebensphasen begleiten

Viele Kunden begegnen mir nicht nur einmal. Ein Passbild kann der erste Kontakt sein, später folgt ein Bewerbungsfoto, ein Businessportrait oder eine fotografische Aufgabe für ein Unternehmen. Manche Familien kenne ich über Jahre. Genau dieses Wiedersehen ist für mich ein besonderer Teil des Berufs: Fotografie begleitet Veränderungen, ohne sie festhalten zu können – aber sie kann ihnen ein sichtbares Erinnerungsstück geben.

2026: Der neue Fotowagen als sichtbare Weiterentwicklung

Zum 50-jährigen Jubiläum bekommt auch der Standort in der Scheunengasse ein neues Gesicht. Der neue Holz-Fotowagen verbindet bewusst Geschichte und Gegenwart: ein persönlicher, kompakter Ort für Passbilder, Bewerbungsfotos und Portraits, technisch zeitgemäß und gleichzeitig mit Erinnerungen an das frühere Studio. Er ist für mich kein nostalgisches Museum, sondern ein Arbeitsort mit Herkunft.

Was heute im Mittelpunkt steht

Nadine Beles Fotografie steht heute für Pass- und Visafotos, Bewerbungs- und Businessportraits, Unternehmensfotografie sowie Immobilien- und Architekturfotografie. Dazu kommt mit diesem Wissensbereich ein weiterer Schwerpunkt: Erfahrungen, Hintergründe und Fotogeschichte verständlich weiterzugeben. Fünfzig Jahre sind damit kein Schlusspunkt, sondern eine Grundlage für die nächste Phase.

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